Unternehmensführung:
"Hilfe, wir stehen uns selbst im Weg!"
Wir haben doch gute Produkte, wir sprechen auch die richtigen Leute an - warum sind wir nicht so erfolgreich, wie wir es uns vorstellen?
Ein straffes Vorgehensmodell hilft bei der Lösung.
Viele Unternehmen haben gute Ideen und gehen auch auf die richtigen Märkte los, stehen sich aber durch ihre Strukturen selbst im Wege. Dies wird sichtbar durch regelmäßig wiederkehrende Probleme, den Eindruck, dass sich nichts ändert, Fehler, die mehrmals passieren, etc.. Weiters wird des Öfteren über Änderungsvorschläge zwar gesprochen, und es werden Prioritäten diskutiert, die getroffenen Entscheidungen aber nicht oder nur halbherzig umgesetzt.
Häufig entspringen diese Probleme aber nicht dem Unvermögen der einzelnen handelnden Personen, sondern ergeben sich aus Zeitmangel oder unterschiedlichen unausgesprochenen Sichtweisen.
Die Schaffung von neuen Strukturen - unter anderem auch neue Denk-, Verhaltens- und Zusammenarbeitsstrukturen im Unternehmen kann hier Abhilfe schaffen.
Wenn Probleme analysiert werden, führt dies erfahrungsgemäß eher dazu, dass das Problem selbst noch größer wird, als dass wirklich Lösungen gefunden werden. Besser ist es - gerade in verfahrenen Situationen - sich folgende Fragen zu stellen:
Wenn wir davon ausgehen, ein "Problem" ist die Abweichung von unserem Idealzustand:
Wie würde die Idealsituation aussehen?
Woran würden wir das bemerken?
Wer müsste welche konkreten Schritte setzen, damit wir dem Idealzustand näher kommen?
Durch die Konzentration auf Lösungen werden positive schöpferische Kräfte freigesetzt, und negative Denkblockaden treten nicht auf. Die einbezogenen betroffenen Mitarbeiter werden zu Beteiligten. Damit steigt die Motivation mitzutun, und die Realisierung wird zum persönlichen Wunsch jedes Einzelnen. Dadurch wird das kreative Potential voll ausgeschöpft und zugleich auch ein wichtiger Grundstein für den Umsetzungserfolg gelegt.
Es geht schneller, als Sie glauben!
Viele Unternehmen schrecken vor einer Veränderung der Strukturen (die oft sogar als schlecht erkannt werden) deswegen zurück, weil sie Angst vor Zeitverlust und den angenommenen hohen Kosten einer solchen Verbesserung haben. Im Projekt EDIM wurde eine straffe Vorgehensstruktur entwickelt, mit der die notwendigen Strukturveränderungen und Anpassungen mit einem Aufwand von nur 10 Beratungstagen und einer Durchlaufzeit von maximal 3 Monaten durchgeführt werden können.
Dieser Text stammt vom Projekt "EDIM - Erfolgreicher durch Innovations-Management". Er wurde im Rahmen von protecINNO vom BMWA und dem ERP-Fonds gefördert. Das Konsortium wurde von der Ratio geleitet und bestand aus 6 Beratungsunternehmen, 4 Technologie-Transferstellen und der WKOÖ. Nähere Informationen, kostenfreie Selbst-Checks sowie einige weitere interessante Werkzeuge finden Sie unter www.unternehmens-check.at.
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